VonDetlef Steuer

Infoveranstaltung mit Katja Diehl zur Verkehrswende

Am 19.5.22 um 19 Uhr veranstaltet die WAB in Zusammenarbeit mit und in der Stadtbücherei einen Infoabend zum Thema Verkehrswende. Es ist uns gelungen, die Bestsellerautorin Katja Diehl (#Autokorrektur) für eine Lesung mit Diskussion zu gewinnen. Die Veranstaltung wird ebenfalls über das Internet live übertragen. Wir freuen uns auf regen Besuch und lebhafte Diskussion! Mehr Infos im Veranstaltungskalender der Stadt .

VonDetlef Steuer

Zeit zum Wachküssen

Schon vor einigen Jahren hat die Stadt eine Gelegenheit genutzt, den Alten Speicher am Marstall zu kaufen, um ihn auch mit Landeszuschüssen zu sanieren. Jetzt soll das ganze Ensemble rund um das Schloss wachgeküsst werden.  Die Stadtverordneten haben kürzlich beschlossen, aktiv nach Interessenten für die Nutzung und den Betrieb des Gebäudes zu suchen.

Bevor wir die Sanierung angehen, braucht die Stadt eine Idee, wie  mit diesem historischen Erbe respektvoll, aber auch zum Nutzen der heutigen und künftigen  Einwohner umzugehen ist. Schlendern Sie doch beim nächsten Spaziergang rund ums Schloss einmal ganz bewusst hinter den Marstall an den Teich zwischen Speicher und Gutshof.

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VonDetlef Steuer

Ideenskizze zur Nutzung des Speichers

Überlegungen zum Interessenbekundungsverfahren Alter Speicher
(Stand 23.3.2021 Wulf Köpke/Detlef Steuer)

Liebe Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Damen und Herren,

in der STVV am 22.3. wurde beschlossen, das Projekt Alter Speicher endlich wieder in  Schwung zu bringen. Es soll als nächstes ein sogenanntes Interessenbekundungsverfahren durchgeführt werden, in dem Interessenten am Betrieb des  Gebäudes sich mit ihren Vorstellungen bei der Stadt Ahrensburg bewerben können. Um unsere, also die der Stadtverordneten, Interessen bereits möglichst früh im Verfahren zu wahren, ist es vernünftig, wenn wir unsere Wünsche bereits jetzt formulieren, um gemeinsame Standpunkte zu finden.

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VonDetlef Steuer

350 neue Radabstellplätze am Ahrensburger Bahnhof

Viele von Ihnen werden schon gesehen haben, dass am Südausgang des Bahnhofs die Brachfläche gerodet wird. Dort wird im Laufe des Jahres eine große, moderne Abstellanlage für 350 Fahrräder errichtet. Der politische Beschluss ist jedenfalls getroffen und die Arbeit hat begonnen. Der Weg hierher ist ein schönes Beispiel funktionierender Kommunalpolitik, wenn Verwaltung und Politik Hand in Hand arbeiten.

Der erste Plan war die Errichtung eines Fahrradparkhauses vor dem Bahnhof. Dieser verschwand aber aus diversen Gründen wieder in den Schubladen. Der offensichtliche Mangel an Fahrradstellplätzen rund um den Bahnhof konnte aber nicht in der Schublade behoben werden.

Deshalb stellte die WAB 2016 den Antrag die jetzt gerodete Fläche zu eine Fahrradabstellanlage auszubauen. Um den Bedarf zu ermitteln hat unser  Fraktionschef persönlich an 16 Terminen im Jahr die abgestellten Räder gezählt, was ihm sogar eine nette Unterhaltung mit einer verwunderten Polizeistreife einbrachte („Darf man fragen, was Sie da machen?“). Die Zahlen, ohne teure Gutachter in Eigeninitiative beigebracht, erwiesen sich auch beim diesjährigen Beschluss als hilfreich, um neu gewählte Stadtverordnete vom Bedarf an der gewählten Stelle zu überzeugen. Auch die andern Parteien konnten so für das Projekt gewonnen werden.

In 2018 wurden diverse Planungsvarianten in der Rad-AG durchgearbeitet, bis im Herbst ein richtig guter Vorschlag fertig war. Es wird in der Anlage gesicherte Plätze geben, um auch wertvolle Räder als Bahnhofsräder zu nutzen, es wird überdachte Plätze geben und Plätze für Räder mit Anhängern und Lastenräder. Wahrscheinlich möglich sind Schließfächer für Helme oder Fahrradtaschen. Im letzten Moment kam noch die Frage auf, ob nicht die Dächer der Abstellanlage als Photovoltaikanlage ausgelegt werden könnten. Auch für die Ahrensburger Verkehrspolitik ist es ein großer Schritt. Ein Fahrradpendler benötigt keinen KFZ-Parkplatz und die geplanten 350 Abstellplätze für Räder kosten gerade einmal so viel wie gut 10 PKW-Tiefgaragenplätze! So sieht gute, nachhaltige Investition in die Zukunft aus!

Es war ein langer Prozess, aber Demokratie braucht eben Elan und Zeit, um zu guten Ergebnissen zu kommen. Mischen Sie sich ein, es ist auch Ihre Stadt!

Ihr Detlef Steuer

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