Mobilität der Zukunft

In Ahrensburg startet ein spannendes Projekt zur Zukunft unserer Mobilität. Mit dem DB-Unternehmen IOKI und der Metropolregion Hamburg wollen wir einen „on demand service“ konzipieren und testen. Nutzer können künftig einen Shuttlebus buchen, der sie abholt und zu einem Bahnhof oder einem anderen Ziel in der Stadt bringt. Im Fokus stehen dabei drei mögliche Anwendungen: für Einpendler  die bessere Anbindung der Gewerbegebiete an die Bahnhöfe, für Auspendler die  Überbrückung der „letzten Meile“ zum Bahnhof und für den Binnenverkehr  die Fahrt in die Innenstadt.  Im Herbst beginnt die Analyse der Verkehrsströme und in 2021 soll der Testlauf bei uns  starten. Wir sind somit Mitglied in einem großen Projekt zur Gestaltung der „Zukunft der Mobilität“, eine großartige Chance für unsere Stadt, die wir uns erfolgreich erarbeitet haben. Schon in 2018 lud die WAB IOKI-Vertreter nach Ahrensburg, um sie von einem Projekt bei uns zu überzeugen.  Auch die Verwaltung hielt den Kontakt zu IOKI über die für den ÖPNV zuständige Kreisverwaltung. Das Projekt wird weitgehend vom Bund gefördert, weil wir uns pro-aktiv und glaubwürdig um dieses Projekt beworben haben. Wenn dieses Projekt gelingt, kann es einen erheblichen Beitrag zur Entlastung unserer Straßen  leisten und den Parkplatzdruck vermindern. Das wiederum erleichtert den autoarmen Umbau unserer Innenstadt und den Ausbau der Radwege.

Auch die Sanierung unseres Rathauses wird mit 6 Mio Euro gefördert, weil wir das Gebäude unter Denkmalschutz gestellt haben. Förderprogramme  von Land und Bund gibt es aktuell genug, aber nur, wenn man sich als Stadt kooperativ und lernfähig zeigt.

Bei der potentiell zu 66% geförderten autoarmen Umgestaltung der Innenstadt, beginnend mit der Sanierung der Hamburger Straße geht bisher leider einiges schief. Statt die Empfehlungen der vom Land bestellten Stadtplaner und unsere eigenen Beschlüsse aus 2018 zügig umzusetzen, verrennen sich SPD und FDP in chancenlosen  Alternativmodellen und längst abgehakten  Generaldebatten. Sie gefährden somit Millionen an Fördergeldern. Wenn Sie Fragen zu diesen Themen haben, melden Sie sich gern bei mir.

Mit sommerlichen Grüßen

Peter Egan, WAB-Fraktion

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Elternbeiträge – Gut für die Familien: Ahrensburg springt ein.

Die Ahrensburger Stadtverordnetenversammlung hat beschlossen, die durch die Landesregierung und den Kreis Stormarn verursachte Mehrbelastung der Ahrensburger Familien zu kompensieren, und das ist gut so.

Einige Familien wären um mehrere Tausend Euro im Jahr zusätzlich belastet worden. Dass dies kompensiert werden musste, steht für mich außer Frage.

Wir als WAB hatten deshalb einen Antrag gestellt, der die Familien entlastet und dabei die Steuergelder aller Ahrensburger nicht aus dem Blick verliert. Die Stadtverordneten hätten so vermeiden können, dass die Verwaltung jeden einzelnen Antrag der Familien betrachten und gegenrechnen muss.

Leider haben CDU und Grüne einen Antrag eingereicht und mit Mehrheit beschlossen, der genau diesen finanziellen Aspekt komplett aus den Augen verliert und dabei nicht zu einer Gleichstellung der Familien führt.

Die durch diesen Antrag zusätzlich entstehenden vermeidbaren Kosten liegen pro Jahr bei mehreren Zehntausend EURO. Dieses Geld hätten wir sehr gerne anderweitig sinnvoll investiert, anstatt in bürokratischen Prozessen versickern zu lassen.

Deshalb habe ich als Stadtverordneter der Stadt Ahrensburg gegen den Antrag von CDU und Grüne gestimmt und hatte gehofft, dass das Ansinnen unseres Antrags gesehen wird.

Die Landesregierung aus CDU, Grünen und FDP hat ein Gesetz beschlossen, welches Familien stärker belastet. Der Kreis Stormarn hat – unter Leitung von CDU und Grünen – keinen Willen gezeigt, die dadurch entstehende Ungerechtigkeit zu kompensieren. Ausgerechnet die CDU und Grünen aus Ahrensburg profilieren sich nun mit einem Antrag, der dem Willen der eigenen Parteien entgegensteht und zusätzliche Kosten für Ahrensburg verursacht. Dabei hätten beide Fraktionen entscheidenden Einfluss auf die Politik im Kreis ausüben können. Immerhin kommen einige der Politiker auf Landes- und Kreisebene aus Ahrensburg.

Wir werden nun versuchen, den aktuell eingeschlagenen Kurs zu korrigieren. Denn aus unserer Sicht können wir beides schaffen: die Entlastung der Familien ohne eine zusätzliche Belastung der Verwaltung.

Wenn Sie sich bei dieser Diskussion einbringen wollen, schreiben Sie uns Ihre Meinung an .

Eine erholsame Sommerpause wünscht Ihnen,

Marcus Olszok, Stadtverordneter der WAB und Mitglied im Bildungs-, Kultur- und Sportausschuss.

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Raues Klima in Ahrensburgs Kommunalpolitik

Alle Parteien warben im Kommunalwahlkampf  2018 für ihre Ideen über die städtebauliche Zukunft  Ahrensburgs.  CDU, Grüne und WAB denken in vielen Dingen unterschiedlich, aber wir wollen gemeinsam das Kino an der Bahnhofstraße, die Bebauung der Reitbahn, den autoarmen Umbau der Innenstadt und die Tiefgarage unter dem Stormarnplatz. Überzeugende 64% der Wähler*innen stimmten bei der Wahl für diese drei Parteien und damit auch für ihre Pläne für die Zukunft der Stadt. Seitdem setzen wir diese den Wählern versprochenen Pläne Schritt für Schritt um.

Die Beratungen und Entscheidungen über diese Projekte werden leider überschattet durch heftige Vorwürfe von SPD/FDP/Linke, dass CDU/Grüne/WAB den Willen der Bürger missachten. Die FDP verstieg sich gar im MARKT zu der Anschuldigung, wir würden bewusst  gegen die Interessen der Ahrensburger handeln. Wohlgemerkt, 64% der Wähler*innen stimmten bei der letzten Wahl für unsere Pläne, 8.5% für die der FDP.

Ich bin tief erschrocken über die Verrohung im Umgang unter Ehrenamtler*innen, die bewusste Missachtung der Wahlergebnisse,  und die Diffamierung  Andersdenkender in der Ahrensburger Kommunalpolitik. Im Furor gegen den politischen Konkurrenten schreckt man auch vor plumpem Lobbyismus nicht zurück. SPD und FDP verbreiten das Märchen, ein Investor würde der Stadt ein Parkhaus im Wert von 4,5 Mio Euro schenken.  Das ist Quatsch, denn der „weiße Ritter“  beansprucht mit dem Bau  mindestens 200 000 Euro pro Jahr Parkgebühren, die der Stadt fehlen würden. In Nullzinszeiten wäre das eine sehr solide Rendite.

Natürlich ist es legitim, anderer Meinung zu sein, aber wer die breite Zustimmung  der Wähler für unsere  Pläne ignoriert  oder gar leugnet und andere Parteien diffamiert, handelt zutiefst  undemokratisch. Die WAB lässt sich von diesen Anfeindungen nicht vom Weg abbringen. Wir arbeiten weiter an der Zukunft unserer Stadt. In 2023, bei der nächsten Wahl, werden die Wähler*innen urteilen, ob sie mit dem bis dann Erreichten zufrieden sind. Niemand sonst, weder Interessenverbände, noch Populisten oder Trolle.

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Ahrensburg ist mehr als viele Parkplätze

Die Gemüter sind erhitzt. Die öffentliche Diskussion wird beherrscht von Parkplätzen. Zum einen wird eine Tiefgarage hinter dem Rathaus geplant, zum anderen werden Parkplätze in der Hamburger Straße im Rahmen der Sanierung verschwinden. Der einen sind es zu viele, dem anderen zu wenige. Dabei wird vergessen, dass die Parkplätze nur Teile anderer Maßnahmen sind. Die Verlagerung des Parkraums und des zugehörigen Verkehrs, ergibt sich lediglich aus lange getroffenen Beschlüssen mit übergeordneten Zielen. Bereits seit einigen Jahren gibt es ein professionelles Innenstadtentwicklungskonzept, fast einstimmig von der Politik beschlossen. Dieses Konzept betont, dass die Ahrensburger Innenstadt nur für die Kunden attraktiv  bleibt, wenn im Innenstadtkern der Parksuchverkehr deutlich reduziert wird. Andererseits haben die Geschäfte ca. 40% Kunden aus den umliegenden Gemeinden, für die der ÖPNV keine Alternative bietet. Diese Kunden darf Ahrensburg nicht verlieren. Nach sehr langen, schwierigen Diskussionen erschien einer Mehrheit die Errichtung einer Tiefgarage hinter dem Rathaus als gerade noch akzeptabel, wenn dafür in den Straßen rund ums Rondeel die Zahl der Parkplätze massiv reduziert wird. Durch die Tiefgarage erhoffen wir mittelfristig die Chance,  die Große Straße, vielleicht sogar den Rathausplatz vom Parksuchverkehr zu befreien. Wie schön könnte ein autofreier Rathausplatz werden! Auch in der Hamburger Straße sind nicht die Parkplätze der Grund für den Umbau, sondern weil wir eine umfassende Innenstadtsanierung durchführen, die vor etlichen Jahren beschlossen wurde und nun umgesetzt wird. Niemand wird bestreiten, dass die Hamburger Straße die Sanierung benötigt. Die Bauphase wird nicht schön. Das kennt jeder vom Renovieren zuhause. Doch irgendwann macht man es. Endlich! Hinterher werden wir Besuchern eine Einkaufstrasse als Eingang zur Stadt  präsentieren, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt, nicht den Parkraum. Trotzdem wird, wer auf den PKW angewiesen ist, weiter einen Parkplatz finden! Für den Weg in die Stadt die eigenen Beine, das Rad oder den ÖPNV zu wählen, muss aber mindestens so attraktiv werden. Auch dafür investiert die Stadt zur Zeit massiv.Eine fertige Stadt umzubauen bedeutet, ein dickes Brett zu bohren. Wir sind dabei. Machen Sie doch einfach  mit!

Detlef Steuer (Stadtverordneter WAB)

 

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Ein erfolgreiches Jahr für die WAB

In der Kommunalpolitik gibt es keine Regierung oder Opposition. Alle 6 Ahrensburger Fraktionen sind gefordert, gemeinsam nach guten Lösungen zu suchen und Kompromisse zu vereinbaren. Ideologisch oder taktisch motivierte  „Ausschliesseritis“  und stures Beharren auf eigenen Standpunkten führen zu Stillstand, den sich die Stadt nicht erlauben kann.

Der Erfolg einer Fraktion ist nicht von ihrer Größe abhängig, sondern von der Qualität der Arbeit. Die WAB stellt nur 4 von 40 Stadtverordneten, aber gerade in den konfliktbehafteten Politikfeldern Finanzen, Städtebau und Verkehr haben wir in 2019 wichtige Beiträge leisten können. Dazu vier Beispiele:

Wir haben erstmals in diesem Jahr die anderen Fraktionen und die Verwaltung überzeugen können, den Haushalt der Stadt auf der Basis anspruchsvoller Eckwerte wie „ausgeglichenes Ergebnis“ zu planen.  Dies hat dazu geführt, dass die Mittelanforderungen der Verwaltung an der finanziellen Leistungsfähigkeit orientiert sind  und alle Fraktionen motiviert sind, die Haushaltsplanung noch im Dezember mit einem Überschuss zu verabschieden.

Im seit Jahren festgefahrenen Verfahren zur Erstellung eines Flächennutzungsplans haben wir Fraktionen und Verwaltung überzeugen können, die Verdichtungspotentiale viel stärker als bisher einzubeziehen. Wir können damit die Vorgaben der Landesplanung bezüglich Wohnungsbau trotz scheinbar unüberbrückbarer Gegensätze bei minimalem Neuflächenverbrauch erfüllen.

Auf Initiative der WAB entsteht an der Ladestraße eine Radabstellanlage mit 348 überwiegend überdachten Plätzen. Die Investitionen von 1 600 Euro pro Stellplatz sind viel geringer als die  Kosten für ein alternatives  Parkhaus.

Die geplante Bebauung der Reitbahn wird während der Bauphase zu einer Verknappung der Parkplätze führen. Die WAB hat die anderen Fraktionen vom Bau eines provisorischen Parkplatzes hinter dem Rathaus überzeugen können.

Auch in Zukunft werden gute Ideen und Kompromissbereitschaft gefragt sein. Der Umbau der Innenstadt und die Neuplanung unserer Sportstätten sind klassische Bereiche, wo Besitzstandsdenken und Mangel an Kompromissbereitschaft zu Frust und Stillstand geführt haben. Die WAB wird ihr Bestes tun, auch diese Nüsse zu knacken.

A propos Nüsse:  Frohe Weihnachten von der WAB

Peter Egan 

Fraktionsvorsitzender

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Veranstaltungshinweis: Umgestaltung der Innenstadt

Unsere Innenstadt für den Menschen umgestalten

Die Struktur der Ahrensburger Innenstadt ist dominiert von dem Ziel, möglichst viele Parkplätze mitten in der Stadt zu bieten. Die Folgen sind öffentliche Räume und Plätze mit wenig Aufenthaltsqualität durch Enge, Unübersichtlichkeit  und permanenten Parkplatzsuchverkehr. Glücklicherweise gibt es in unserer  Innenstadt trotz vieler Bausünden noch Strukturen mit Charme. Ab 2020 wollen wir beginnen, den Dreizack mit Hamburger Straße, Hagener Allee und Manhagener Allee  derart umzubauen, dass dort  wieder attraktives öffentliches Leben möglich wird.

Innenstädte hatten früher vor allem  eine Grundversorgungsfunktion. Dies leisten heute die Supermärkte, Discounter und Fachmärkte am Rande der Stadt mit riesigen  Parkplätzen vor der Tür.  Diese Orte sind nützlich, aber niemand würde dort bummeln  wollen.  Eine moderne Innenstadt hingegen bietet den Bürgern ein Ambiente mit hoher Aufenthaltsqualität und vielen sozialen Angeboten, so dass sie dort gerne verweilen und bummeln. Dies ist das richtige Umfeld  für Einzelhändler, Dienstleister und Gastronomen, die mit  kompetenter Beratung und sehr gutem Service  punkten wollen.

Für die Schaffung dieser dem Menschen gerechten Atmosphäre braucht es aus Sicht der WAB auch den Rückbau von Parkplätzen. Aber es braucht mehr als das:  stimmige  Pflasterung, Beleuchtung, Querverbindungen, Bänke  und Orte zum Verweilen. Und es braucht mehr soziale Angebote wie Straßenkunst, Musik, Kleintheater, die die Bürger zum Kommen und Verweilen animieren.  Wir wollen diesen Umbau gestalten, von dem auch Handel und Gastronomie, wie schon beim Umbau von Rondeel und Große Straße,  profitieren werden.

Ganz besonders gefragt sind jedoch Sie, die Bürger, Konsumenten  und Nutznießer des Umbaus.  Diskutieren Sie mit uns, wie Sie sich die Zukunft der Ahrensburger Innenstadt vorstellen. Wir freuen uns auf gute  Ideen. Nächste Woche lädt die WAB ein zu einer Informations- und Diskussionsrunde über die Umgestaltung  unserer Innenstadt. Wir treffen uns am 29.10. um 19:00 im Peter-Rantzau-Haus im OG/Raum 2.  Gerne können Sie uns auch Ihre Vorschläge schicken an

Peter Egan, WAB-Fraktionsvorsitzender

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Sanierungsfall Sportplätze – Hallenkapazität am Limit

Die Kapazität der Sporthallen ist am Limit und unsere Sportplätze Pflege- und Sanierungsbedürftig. Das ist die zusammengefasste Antwort der Verwaltung auf zwei aktuelle Anfragen der WAB, die uns AhrensburgerInnen nicht nur fassungslos, sondern auch nachdenklich machen sollte.

Bundesjugendspiele werden abgesagt und Trainingseinheiten fallen aus, da die Sportplätze aufgrund von Sicherheitsbedenken gesperrt werden müssen. Kinder und Jugendliche tragen sich auf Wartelisten ein, da die Sportvereine keine weiteren Hallenkapazitäten erhalten. Das können und wollen wir nicht akzeptieren.

Wir als WAB haben die Anfragen gestellt, um einen Überblick zu schaffen und Initiativen zu ermöglichen, die den schlechten Zustand beheben. Wir stehen für ein Ahrensburg, in dem die Vereine mit Ihren Mitgliedern eine Umgebung vorfinden, in der man sich auf Basis von individuellen Vorlieben für eine Sportart entscheidet und nicht aufgrund von verfügbaren Kapazitäten. Dazu gehört eine kontinuierliche aber auch maßvolle Investition in Ausbau und Instandhaltung, die im letzten Jahrzehnt aus unterschiedlichen Gründen vernachlässigt wurde.

Alleine die Sanierung der Sportplätze wird mehrere Millionen Euro kosten und uns über Jahre hinweg beschäftigen. Dennoch gibt es dazu keine Alternativen, der Spielbetrieb muss aufrecht gehalten werden. Wir müssen sogar noch einen Schritt weitergehen und die Voraussetzungen schaffen, damit ein Sanierungsstau zukünftig nicht mehr vorkommen kann. Auch müssen wir uns der Diskussion stellen, inwiefern zusätzliche Sportstätten mittelfristig geplant und umgesetzt werden sollten.

Wenn Sport ein wichtiger Teil von Ahrensburg sein soll, müssen wir wieder mehr investieren. In Ahrensburg, für uns und für unsere Kinder.

Wir als WAB werden uns mit diesen Themen intensiv auseinandersetzen und im Sinne des Sports und der Stadt Entscheidungen herbeiführen.

Wenn Sie sich bei dieser Diskussion einbringen wollen oder sogar kurzfristige Lösungsvorschläge für die aktuelle Situation haben, schreiben Sie uns gerne an .

Mit besten Grüßen,

Marcus Olszok, Stadtverordneter der WAB und Mitglied im Bildungs-, Kultur- und Sportausschuss.

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Ahrensburg im Investitionsstau

Seit Jahren leidet die Entwicklung der Stadt darunter, dass geplante Investitionen nur mit großer Verzögerung umgesetzt werden.  Zum Jahresende 2018 hatten wir unerledigte Projekte  im Wert von 12 Mio Euro., was etwa 14 Monate Rückstand entspricht.  Statt diesen Überhang in Ruhe abzuarbeiten, haben wir für 2019 weitere 17 Mio eingeplant. Diese Pläne sind unrealistisch und alle wissen es.

Alle am Entstehen von Investitionshaushalten beteiligten Gruppen heizen diese Übersteuerung an. Vereine, Verbände, Schulleiter und Bürger fordern die Modernisierung und Erweiterung  von Straßen, Schulen, Kitas und Sportanlagen. Für Politiker ist der Entscheid über neue Investitionen eine gute Gelegenheit zur Profilierung. Und unsere Verwaltung weigert sich, die Pläne auf ein realistisches Maß zurückzustutzen. Die Folgen sind unübersehbar. Die Sanierung des Rathauses, der Bau von Umkleidekabinen, die Sanierung der Stormarnschule und viel andere Projekte liegen weit hinter den Zeitplänen.

Im Mai 2019 beantragte die WAB, die Summe neuer Investitionen ab 2020 auf maximal 10 Mio Euro pro Jahr zu deckeln, aber dieser Antrag wurde leider von SPD, Grünen und FDP abgelehnt. So werden wir wohl auch in Zukunft  mit unrealistischen Plänen arbeiten müssen. Dies führt zur Überlastung unserer Ingenieure und Architekten, weil  zu viele  Projekte gleichzeitig in Arbeit sind. Das System wird durch die Überlastung nicht schneller, sondern langsamer.

Startpunkt für eine Trendwende ist die ehrliche Einschätzung der Verwaltung, wie viel Projektvolumen sie maximal jährlich  stemmen kann. Dabei ist zu beachten, dass unsere Ingenieure und Architekten nicht nur für Neuprojekte verantwortlich sind, sondern auch für die laufende Unterhaltung der Infrastruktur und für eine Vielfalt hoheitlicher Aufgaben.  Auf dieser Basis muss die Politik Strategien entwickeln und Prioritäten setzen. Dabei werden wir kurzfristig Enttäuschungen produzieren, aber mittelfristig erreichen wir mehr, als mit der aktuellen systematischen Übersteuerung.

Wenn Sie sich bei dieser Diskussion einbringen wollen, schreiben Sie uns Ihre Meinung an

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Lokal Klimaschutz vorantreiben

Das Verhältnis der Deutschen zum Klimaschutz ist, gelinde gesagt, inkonsequent. Bei den letzten Wahlen haben die Grünen sehr gut abgeschnitten, der Klimaschutz wird von den Bürgern als gesamtgesellschaftliche Priorität benannt. Andererseits laufen unsere Braunkohlekraftwerke bis 2038, florieren Fernreisen und Kreuzfahrten, die enorm viel CO2 freisetzen. Die schon totgesagte Getränkedose boomt und ein Leben ohne Coffe to go im Plastikbecher scheint vielen Bürgern möglich, aber sinnlos. Und auf lokaler Ebene kann man eh nichts bewegen, oder?

Mitnichten, auf kommunaler Ebene können und müssen wir viel bewegen. Der einzelne Bürger mag zwischen öffentlichem Anspruch und privaten Zwängen stecken, aber die Gemeinden sollten den Klimaschutz zu einer Maxime ihres Handelns machen. Klimaschutz und Artenschutz sind Teil der kommunalen Daseinsvorsorge.

Ahrensburg hat ein Klimaschutzkonzept, das eine Vielzahl von Vorschlägen zum Klimaschutz enthält.  Wir haben einen Energiemanager und eine Klimaschutzmanagerin eingestellt, die Klimaschutzprogramme vorantreiben sollen. Unsere Straßenbeleuchtung wird Zug um Zug auf LED umgestellt. Unsere Schulen werden modernisiert, das Rathaus saniert, im Badlantic wurde ein Blockheizkraftwerk installiert, unser Klärwerk ist energieautark,  die Stadtwerke haben E-Ladestationen gebaut. Aber bisher geht alles zu langsam und zögerlich, wir brauchen mehr Tempo.

Die Sanierung öffentlicher Gebäude muss hohen energetischen Ansprüchen entsprechen, auch wenn dies zu Mehrkosten führt. Wo immer es geht sollten wir den Einsatz von Photovoltaik unterstützen. Die WAB will  den Ausbau von ÖPNV und Radverkehr viel entschiedener vorantreiben und mehr Mittel dafür bereitstellen. Ein in Ahrensburg besonders schwieriges Thema ist die Reduzierung des innerstädtischen PKW-Verkehrs. Die WAB plädiert für städtisch subventionierte Shuttle-Services aus den Vororten in die Innenstadt als Alternative zum eigenen Auto.  Dies würde uns auch helfen, die Dominanz des PKW-Verkehrs in der Innenstadt zu vermindern. Haben Sie konkrete Ideen zum lokalen Klimaschutz in Ahrensburg? Dann schicken Sie uns gern eine Mail an fraktion@wab-ahrensburg oder besuchen Sie uns in einer Fraktionssitzung.

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Neuordnung des Verkehrs in der Ahrensburger Innenstadt

In diesem Jahr stehen wichtige Entscheidungen zur Modernisierung der Ahrensburger Innenstadt an, insbesondere über den Bau neuer Parkplätze und die Sanierung der Hamburger Straße. Da diese Projekte nicht nur viel Geld kosten, sondern auch die Innenstadt nachhaltig prägen werden, strebt die WAB ein übergreifendes Mobilitätskonzept an, bevor über konkrete Einzelmaßnahmen entschieden wird.

Die Struktur unserer Innenstadt ist geprägt durch das Ziel, möglichst viele PKW aufzunehmen. Autos dominieren das Geschehen. Fußgänger und Fahrradfahrer drängen sich auf engstem Raum, die Aufenthaltsqualität an Hamburger Straße,  Hagener Allee ist gering, vom Rathausplatz ganz zu schweigen. Dabei haben unsere Straßen und Plätze das Potenzial zur attraktiven Umgestaltung, aber dies kann nur gelingen, wenn wir die Dominanz des PKW vermindern. Eine lebendige Innenstadt muss für die Bürger gut erreichbar sein, aber braucht es dazu immer das eigene Auto? Die WAB will, dass die Alternativen zum eigenen PKW  viel stärker gefördert werden.

Die Stadt muss mehr investieren in den Umbau der innenstadtnahen Straßen, so dass die Radrouten sicherer und attraktiver werden. Unsere Buslinien werden von PKW-Besitzern kaum genutzt, weil die Haltestellen zu weit entfernt sind. Daher wollen wir den ÖPNV ergänzen durch Shuttle-Services wie MOIA oder IOKI, die bereits in Hamburg im Einsatz sind. Die Grundidee ist, dass die Nutzer mit ihrem Smartphone eine Route buchen und ein Kleinbus sie von zuhause abholt und ans Ziel bringt, zu einem Preis, der zwischen Bus und Taxi liegt.

Für die Bürger, die trotzdem mit dem eigenen PKW fahren, wollen wir bis zu 250 neue Parkplätze hinter dem Rathaus schaffen. Ein entsprechender Parkplatz würde ca. 1 Mio kosten, eine Tiefgarage zwischen 8 und 11 Mio Euro. Welche Lösung auch immer kommen wird, die Bedingung muss sein, dass entsprechend bestehende Parkplätze in den Straßen der Innenstadt abgebaut werden.

Wollen Sie mehr über unsere Ideen wissen und Ihre Ideen mit uns teilen? Sie erreichen uns jederzeit unter

Ihr Peter Egan, Fraktionsvorsitzender der WAB

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