Zeit zum Wachküssen

Schon vor einigen Jahren hat die Stadt eine Gelegenheit genutzt, den Alten Speicher am Marstall zu kaufen, um ihn auch mit Landeszuschüssen zu sanieren. Jetzt soll das ganze Ensemble rund um das Schloss wachgeküsst werden.  Die Stadtverordneten haben kürzlich beschlossen, aktiv nach Interessenten für die Nutzung und den Betrieb des Gebäudes zu suchen.

Bevor wir die Sanierung angehen, braucht die Stadt eine Idee, wie  mit diesem historischen Erbe respektvoll, aber auch zum Nutzen der heutigen und künftigen  Einwohner umzugehen ist. Schlendern Sie doch beim nächsten Spaziergang rund ums Schloss einmal ganz bewusst hinter den Marstall an den Teich zwischen Speicher und Gutshof.

Auf der einen Seite müssen die Förderrichtlinien der Innenstadtsanierung beachtet werden, auf der anderen Seite bietet sich die Gelegenheit ein kulturelles Schmuckstück aus Schloss, Marstall und Gutshof sowie der Schlosskirche für Ahrensburg zu schaffen. Auch muss eine Neugestaltung dort den jüngeren Stadtvierteln Gartenholz und jetzt Erlenhof einen kulturellen und gastronomischen Ankerpunkt bieten.

Die WAB hat mit fachkundiger Beratung aus der Ahrensburger Bürgerschaft eine erste Ideenskizze erstellt, um die Diskussion über die Zukunft in Schwung zu bringen.

Wir wünschen uns Gastronomie im Erdgeschoss des Speichers, einen Biergarten am alten Wagenwaschteich und ein lebendiges „Museum für Ahrensburg“ im oberen Bereich des  Gebäudes. Auch eine Eisdiele wäre gut vorstellbar.

Das Museum wäre als inhaltliche Ergänzung zu Schloss und Schlosskirche zu entwickeln. Ahrensburg hat so viel Geschichte ohne Heimat: Die Rentierjäger der Ahrensburger Stufe, die Ahrensburger „Bauernkriege“, die jüngste Geschichte der Zuwanderung seit dem zweiten Weltkrieg und vieles mehr.

Das Ensemble könnte die ganze Stadt bereichern! Schloss, Museum und Kirche wären plötzlich ein touristisches Ziel überregionaler Bedeutung mit genug Seh-Stoff für einen Tagesausflug nach Ahrensburg mit anschließendem Besuch in den Geschäften und Lokalen der Innenstadt und einem Brückenschlag ins Tunneltal.

Wir als WAB glauben an den Realismus in diesem Traum und hoffen, dass sich eine breite Mehrheit hinter diesem Plan sammeln kann! Wer möchte, kann sich die Ideenskizze zur Gestaltung des Ensembles anschauen und uns per Mail Anregungen und Kommentare senden.

Bleiben Sie gesund!

Dr. Detlef Steuer

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