Archiv der Kategorie: %s Slider

VonDetlef Steuer

Die WAB ist nun auch im Fediverse

Die Wählergemeinschaft für Bürgermitbestimmung ist nun im Fediverse vertreten. Als erste der Gruppierungen in der Ahrensburger Stadtverordnetenversammlung macht die WAB den Schritt auf diesen neuen Marktplatz! Unter @ kann man uns dort folgen. Es gibt es Stellungnahmen zur Lokalpolitik, Veranstaltungshinweise und mehr.

Vor allem wollen wir dort ins Gespräch zu Fragen rund um Ahrensburg kommen. Wir hoffen auf lebendigen Austausch mit den #ahrensburger Bürgen!

VonPeter Egan

Machen Sie mit!

Im September hat eine Mehrheit der Wähler dem Bürgerentscheid zugestimmt. Das Ergebnis war für die WAB enttäuschend, aber nicht unerwartet. Wir werden uns weiterhin für eine autoarme Innenstadt einsetzen. Für unsere Demokratie war der Prozess der Meinungsbildung über den Bürgerentscheid ein Erfolg. Viele Bürger und Organisationen, die sich sonst nicht so für Stadtentwicklung interessieren, haben sich intensiv informiert und öffentlich positioniert. Das allgemeine Interesse an kommunalpolitischen Themen hat vor dem Entscheid deutlich zugenommen. Das ist eine erfreuliche und hoffentlich nachhaltige Entwicklung. Die 6 Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung decken zwar ein weites politisches Spektrum ab, aber es ist doch eine relativ kleine Gruppe von Ehrenamtlichen, die in ihrer Zusammensetzung nicht repräsentativ für die Ahrensburger Bevölkerung ist. Wenn es uns gelingt, dass sich mehr Bürger, insbesondere auch Neubürger und Bürger mit Migrationshintergrund, für kommunalpolitische Themen interessieren und engagieren, macht das die lokale Politik besser und erhöht unsere Lebensqualität.

Die WAB sucht für die Kommunalwahl im Mai 2023 noch Mitstreiter/innen, die sich einbringen wollen zum Wohle der Stadt. Wir sind als Wählergemeinschaft seit über 50 Jahren aktiv. Wir konzentrieren uns auf Ahrensburger Belange und stehen für pragmatische, ideologiefreie Politik. Wir haben kein dogmatisches Programm, sondern entwickeln unsere Politik an den Bedürfnissen der Bevölkerung und den Vorstellungen der Mitglieder. Je mehr von uns sich einbringen und je vielfältiger das Meinungsspektrum ist, desto besser können wir Politik gestalten. Schon ab 2 mal 2 Stunden pro Monat in den offenen Fraktionssitzungen können Sie sich aktiv einbringen. So bekommen Sie einen tieferen Einblick in die Hintergründe von Entscheidungen und können Ihr Umfeld direkt beeinflussen. Mit ihrem Wissen, Erfahrungen und Vorstellungen können Sie lokale Politik besser machen.

Wenn Sie Interesse haben, mal bei der WAB reinzuschnuppern, melden Sie sich gerne per Mail an oder kommen Sie einfach vorbei. Wir treffen uns jeden 1. Und 3. Dienstag des Monats um 19 Uhr im Peter-Rantzau Haus im Raum O004.

Peter Egan, WAB-Fraktionsvorsitzender

VonDetlef Steuer

Die Bürger haben entschieden

Der von der Kaufmannschaft initiierte Bürgerentscheid ist für die Antragsteller entschieden worden. 15.6% der Wahlberechtigten haben mit „Ja“ gestimmt und damit jedem einzelnen Parkplatz in der Innenstadt eine Bestandsgarantie zugesprochen. Fast genau so viele, nämlich 14.6% hätten diesen Beschluss lieber verhindert. In einer Demokratie gehört es aber dazu, dass auch der andere mal gewinnt, deshalb gratuliert die WAB, die sich klar für ein „Nein“ positioniert hatte, den Initiatoren zu ihrem Erfolg.

Mit dem Sieg kommt die Verantwortung. Der Politik sind nunmehr die nächsten zwei Jahre die Hände gebunden, was eine Weiterentwicklung der Innenstadt angeht. Die Hamburger Straße wird für zwei Jahre so aussehen wie jetzt. Der Parksuchverkehr, den auch die Initiatoren des Entscheids nach eigener Aussage gern aus der Stadt hätten, wird so weiter laufen wie jetzt. Für Radfahrer und Fußgänger bleibt die Situation so unbefriedigend wie jetzt. Bleibt die Frage, was die Gewinner des Entscheides nun auf den Weg bringen können. Durch die rein negative Formulierung enthält der Entscheid keinen Hinweis auf eine positive Entwicklung in der Stadt für zwei volle Jahre. Hoffen wir, dass da etwas kommt, außer einer bloßen Veränderungssperre.

Als Ahrensburger kann man nur hoffen, dass in diesen zwei Jahren in offenen Gesprächen aller Gruppen eine Richtung entwickelt werden kann und wird, wie es dann ab 2024 mit dem Umbau der Stadt weiter gehen soll. Durch die restriktive Formulierung des Entscheids, fallen in jedem Fall zwei Jahre Zeit für die Innenstadtsanierung aus. Die finanziellen Folgen für die Stadt sind nicht absehbar.

Als WAB empfinden wir die zwei Jahre Stillstand, die das Ergebnis uns verordnet, als unglücklich für Ahrensburg. Wir sehen aber, dass auch unsere Position, die Innenstadt Richtung höherer Aufenthaltsqualität weiter zu entwickeln und den schwächeren Verkehrsteilnehmern, den Fußgängern und Radfahrern, den Rücken zu stärken, beinah dieselbe Stimmenzahl für sich sammeln konnte. Wir werden diese Ziele auch in den kommenden Gesprächen mit Kaufmannschaft und den anderen Parteien weiter vertreten!

Auch nach der nächsten Wahl im Mai!