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VonDetlef Steuer

Auf in ein frohes, neues 2026!

Auf geht es Ahrensburg! Es gibt, wenn man in der Welt herumschaut, wenig Grund für übertriebenen Optimismus. Vom Kommunalen bis zur Weltpolitik möchte man manches Mal schreiend wegrennen.

Aber das ist keine Option. Es ist unsere Heimatstadt, unser Land, unser Europa und die einzige Welt die wir haben. Wegrennen ist keine Option.

Stattdessen mischen wir uns einfach weiter ein, sagen, was wir für richtig halten, halten nicht den Mund, wenn es Fragen geht, wo Unsinn und Menschenverachtung nicht unwidersprochen bleiben dürfen!

Es ist viel besser, im Kleinen etwas zu bewirken, als aus Hilflosigkeit im Großen, in Schweigen zu verfallen.

In diesem Sinne auf in ein neues Jahr, kämpferisch wie eh und je auf nach 2026!

Bleibt gesund und lacht viel!
Detlef Steuer

VonPeter Egan

Weiter Stillstand in der Hamburger Straße

Vor 5 Monaten stellten Grüne und WAB den Antrag, den Ahrensburger Bürgerentscheid aufzuheben. Wir folgten damit den Fachgutachten, dass unsere Innenstadt zum Überleben eine erhebliche Erhöhung der Aufenthaltsqualität braucht, insbesondere für Fußgänger und Radfahrer. Dies kann nur erreicht werden, indem die Anzahl der Parkplätze entlang der zum Rondeel führenden Straßen, dem Dreizack, erheblich reduziert wird. Mit der vor über 5 Jahren beschlossenen Sanierung der Hamburger Straße sollte ein Anfang gemacht werden, zumal die Sanierung mit 60% vom Land gefördert werden sollte. Seit dem Bürgerentscheid von 2022 liegen die Pläne auf Eis, weil der erforderliche Ersatz von 34 wegfallenden Parkplätzen nicht möglich ist, denn alle dafür geeigneten Flächen sind bereits Parkplätze.

Natürlich wussten wir, dass es erheblichen Widerstand geben würde. Aber die Alternative zu der Aufhebung des Bürgerentscheids ist Stillstand und fortschreitender Verfall unserer innerstädtischen öffentlichen Flächen. Leider haben wir für unseren Antrag keine Mehrheit gefunden. SPD/ FDP und CDU entwickelten einen Gegenantrag, der den Status Quo zementiert, indem er zwar formal eine Teilaufhebung des Bürgerentscheids ermöglicht, diese aber an unerfüllbare Bedingungen knüpft, wie den Neubau von 150 Parkplätzen in der Innenstadt.

Obwohl die Verwaltung kurz vor der Abstimmung eindringlich kommentierte, dass nur die Aufhebung des Bürgerentscheids uns handlungsfähig macht, wissen SPD/FDP und CDU es besser. Von älteren Anträgen wissen wir, dass SPD/FDP ein Parkhaus auf dem Stormarnplatz mit bis zu 300 Parkplätzen erzwingen wollen. Dazu müssten Bebauungspläne neu erstellt und Sportplätze verlegt werden, es würde Jahre dauern und die Stadt Millionen kosten. Und dies alles wollen sie betreiben für 34 wegfallende Parkplätze in der Hamburger Straße! Als Bürger und Kommunalpolitiker der WAB werden wir genau darauf achten, was in den nächsten Jahren passiert oder eben nicht passiert. In 2028 werden die Wählerinnen und Wähler Ahrensburgs bei der Kommunalwahl ihr Urteil an den Wahlurnen fällen.

VonWulf Köpke

Nebelkerzen im Tunneltal

Alle Parteien in der Ahrensburger Stadtverordnetenversammlung haben gemeinsam eine Einwohnerversammlung zum Thema S4 und zur geplanten Gütertrasse gefordert. Das ist gut und wichtig. Bis 2002 hat es schon einmal eine S4 nach Ahrensburg gegeben. Es scheint wenig dagegen zu sprechen, dass es wieder eine gibt. Wirklich bedenklich ist: Die Themen, welche die Bürgerinnen und Bürger Ahrensburgs im Zusammenhang mit der Bahnstrecke derzeit am heftigsten beunruhigen, sind die Zerstörung von ca. 250.000 m² Naturschutzgebiet im Tunneltal und die geplanten 6 m hohen Schallschutzwände beiderseits der Bahnlinie. In der Öffentlichkeit fast unbekannt ist jedoch, dass diese Maßnahmen allein durch den massiven Ausbau der Gütertrasse verursacht werden. Hier wirft die Deutsche Bahn aus meiner Sicht geschickt mit Nebelkerzen. Der Ausbau ist längst gerichtsfest beschlossen und damit sind es auch die überdimensionalen Lärmschutzwände und die Zerstörung von Teilen des Naturschutzgebietes Tunneltal. Für eine S4 sind sie nicht nötig. Eine DB-Nebelkerze verbirgt auch erfolgreich, dass durch die neue Gütertrasse die Verbindung vom FFH-Biotop Tunneltal zum Neuen Teich und zum Bredenbeker Teich und in den Duvenstedter Brook gekappt wird. Das FFH-Biotop Tunneltal wird so weitgehend seiner Funktion beraubt. Die Maßnahme bedeutet z.B. das Aus für unsere „Wasserdrachen“, wie die dort geschützten Kammmolche liebevoll genannt werden. Die Weltnaturschutzkonferenz (Montreal, Dezember 2022) fordert, alles zu tun, um die biologische Vielfalt zu erhalten. Für die Bahn bedeutet das, Teile ihres Trassenprojektes unter Berücksichtigung dieser neuen globalen Maßgaben neu zu denken. Lassen Sie uns also gemeinsam für eine Verlegung der Gütertrasse auf die Strecken Lübeck – Lauenburg bzw. Bad Kleinen kämpfen – nicht gegen die S4!

Regen wir uns nicht nur über die Zerstörung des Amazonas-Regenwaldes auf – unser „Regenwald“, unsere schützenswerten Tiere sind hier. In Ahrensburg. In unserem Tunneltal. Lassen Sie uns gemeinsam für die Erhaltung der Artenvielfalt in Ahrensburgs Naturschutzgebieten, Parks und Gärten kämpfen! Artenschutz ist Klimaschutz!

VonPeter Egan

Machen Sie mit!

Im September hat eine Mehrheit der Wähler dem Bürgerentscheid zugestimmt. Das Ergebnis war für die WAB enttäuschend, aber nicht unerwartet. Wir werden uns weiterhin für eine autoarme Innenstadt einsetzen. Für unsere Demokratie war der Prozess der Meinungsbildung über den Bürgerentscheid ein Erfolg. Viele Bürger und Organisationen, die sich sonst nicht so für Stadtentwicklung interessieren, haben sich intensiv informiert und öffentlich positioniert. Das allgemeine Interesse an kommunalpolitischen Themen hat vor dem Entscheid deutlich zugenommen. Das ist eine erfreuliche und hoffentlich nachhaltige Entwicklung. Die 6 Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung decken zwar ein weites politisches Spektrum ab, aber es ist doch eine relativ kleine Gruppe von Ehrenamtlichen, die in ihrer Zusammensetzung nicht repräsentativ für die Ahrensburger Bevölkerung ist. Wenn es uns gelingt, dass sich mehr Bürger, insbesondere auch Neubürger und Bürger mit Migrationshintergrund, für kommunalpolitische Themen interessieren und engagieren, macht das die lokale Politik besser und erhöht unsere Lebensqualität.

Die WAB sucht für die Kommunalwahl im Mai 2023 noch Mitstreiter/innen, die sich einbringen wollen zum Wohle der Stadt. Wir sind als Wählergemeinschaft seit über 50 Jahren aktiv. Wir konzentrieren uns auf Ahrensburger Belange und stehen für pragmatische, ideologiefreie Politik. Wir haben kein dogmatisches Programm, sondern entwickeln unsere Politik an den Bedürfnissen der Bevölkerung und den Vorstellungen der Mitglieder. Je mehr von uns sich einbringen und je vielfältiger das Meinungsspektrum ist, desto besser können wir Politik gestalten. Schon ab 2 mal 2 Stunden pro Monat in den offenen Fraktionssitzungen können Sie sich aktiv einbringen. So bekommen Sie einen tieferen Einblick in die Hintergründe von Entscheidungen und können Ihr Umfeld direkt beeinflussen. Mit ihrem Wissen, Erfahrungen und Vorstellungen können Sie lokale Politik besser machen.

Wenn Sie Interesse haben, mal bei der WAB reinzuschnuppern, melden Sie sich gerne per Mail an oder kommen Sie einfach vorbei. Wir treffen uns jeden 1. Und 3. Dienstag des Monats um 19 Uhr im Peter-Rantzau Haus im Raum O004.

Peter Egan, WAB-Fraktionsvorsitzender

VonDetlef Steuer

Die Bürger haben entschieden

Der von der Kaufmannschaft initiierte Bürgerentscheid ist für die Antragsteller entschieden worden. 15.6% der Wahlberechtigten haben mit „Ja“ gestimmt und damit jedem einzelnen Parkplatz in der Innenstadt eine Bestandsgarantie zugesprochen. Fast genau so viele, nämlich 14.6% hätten diesen Beschluss lieber verhindert. In einer Demokratie gehört es aber dazu, dass auch der andere mal gewinnt, deshalb gratuliert die WAB, die sich klar für ein „Nein“ positioniert hatte, den Initiatoren zu ihrem Erfolg.

Mit dem Sieg kommt die Verantwortung. Der Politik sind nunmehr die nächsten zwei Jahre die Hände gebunden, was eine Weiterentwicklung der Innenstadt angeht. Die Hamburger Straße wird für zwei Jahre so aussehen wie jetzt. Der Parksuchverkehr, den auch die Initiatoren des Entscheids nach eigener Aussage gern aus der Stadt hätten, wird so weiter laufen wie jetzt. Für Radfahrer und Fußgänger bleibt die Situation so unbefriedigend wie jetzt. Bleibt die Frage, was die Gewinner des Entscheides nun auf den Weg bringen können. Durch die rein negative Formulierung enthält der Entscheid keinen Hinweis auf eine positive Entwicklung in der Stadt für zwei volle Jahre. Hoffen wir, dass da etwas kommt, außer einer bloßen Veränderungssperre.

Als Ahrensburger kann man nur hoffen, dass in diesen zwei Jahren in offenen Gesprächen aller Gruppen eine Richtung entwickelt werden kann und wird, wie es dann ab 2024 mit dem Umbau der Stadt weiter gehen soll. Durch die restriktive Formulierung des Entscheids, fallen in jedem Fall zwei Jahre Zeit für die Innenstadtsanierung aus. Die finanziellen Folgen für die Stadt sind nicht absehbar.

Als WAB empfinden wir die zwei Jahre Stillstand, die das Ergebnis uns verordnet, als unglücklich für Ahrensburg. Wir sehen aber, dass auch unsere Position, die Innenstadt Richtung höherer Aufenthaltsqualität weiter zu entwickeln und den schwächeren Verkehrsteilnehmern, den Fußgängern und Radfahrern, den Rücken zu stärken, beinah dieselbe Stimmenzahl für sich sammeln konnte. Wir werden diese Ziele auch in den kommenden Gesprächen mit Kaufmannschaft und den anderen Parteien weiter vertreten!

Auch nach der nächsten Wahl im Mai!

VonDetlef Steuer

Standpunkt und Hintergründe zum Bürgerentscheid

Der von einem Teil der Ahrensburger Kaufleute initierte Bürgerentscheid möchte erreichen, dass, ganz grob innerhalb der Ahrensburger Innenstadt, kein einziger öffentlicher PKW Stellplatz aufgehoben werden darf, ohne einen Ersatzplatz ebenfalls im Innenstadtbereich auszuweisen. In die Zählung dürfen keine privaten Plätze in Parkhäuser eingehen. Es zählen nur die öffentlichen Plätze, die die Stadt ausweist und/oder bewirtschaftet.

Entzündet hat sich die Kontroverse bei der Planung der Umgestaltung der Hamburger Str, bei der die Politik entschieden hat, ca 40 Plätze entlang der Straße im Zuge der Renovierung anderen Nutzungen zuzuführen. Zum einen sollten die Nebenflächen größer werden, damit die tatsächlichen Kunden bequemer zu den Geschäften kommen, zum anderen war eine Neuordnung des Verkehrs nötig, da eine gefahrlos Nutzung des nach aktueller Rechtslage viel zu schmalen Radwegs nicht mehr möglich ist. Wenn wir die Strasse anfassen, müssen wir uns an geltendes Recht halten. Die alte Gestaltung war nicht wieder herzustellen.

Als dann beschlossen wurde, keine Tiefgarage unter dem Stormarnplatz zu errichten, ist die Stimmung eskaliert. Die Kaufleute meinen, dass es zu wenige Stellplätze gäbe und wollen deshalb jeden einzelnen erhalten.

Wir Politiker haben es uns aber nicht leicht gemacht: Zunächst haben wir selbst gezählt, dann ein Büro beauftragt, um eine Grundlage für unsere Entscheidungen zu haben. Das Ergebnis war, dass es zu jeder Zeit genügend Parkmöglichkeiten in direkter Innenstadtnähe gibt!

Als einzig logische Konsequenz wurden die Planungen für eine große Tiefgarage eingestellt. Wir konnten nicht rechtfertigen ca 10 Mio oder mehr für eine Bauwerk für die Ewigkeit auszugeben, welches gar nicht benötigt wird. Ahrensburg hat andere, dringendere Probleme. Es steht ein Schulneubau an, der die Stadt personell und finanziell sehr fordern wird und auch im Sportbereich sind erhebliche Investitionen unbedingt nötig. Im Gegensatz zu Parkplätzen gehören Schulen zu den unbedingt zu erledigenden Pflichtaufgaben einer Stadt. Wenn nicht beides geht, haben die Schulen automatisch Vorrang.

Darüber hinaus gab und gibt es das Ziel, den Parksuchverkehr im Innenstadtbereich zu reduzieren. Durch einige wenige Plätze in Nebenstraßen werden PKWs in die Stadt gelockt. Die meisten Fahrten sind jedoch vergeblich, da es sich nur eine sehr geringe Zahl von Plätzen handelt. Die vergeblichen Sucher kreisen durch die Stadt und machen den Aufenthalt im Bereich der Großen Straße und des Rondeels sehr unattraktiv.

Übrigens ist das nicht nur Meinung der Stadtverordneten, sonder auch schon der Profis der CIMA, die vor einigen Jahren bereits die Reduzierung des Parksuchverkehrs und die Förderung anderer Verkehrsträger in unser Stadtentwicklungskonzept geschrieben haben, um die Innenstadt zukunftsfähig zu halten.

Dieses Konzept wurde damals auch mit den Kaufleuten zusammen erarbeitet, so dass es heute um so mehr wundert, welches Ziel eigentlich hinter der völligen Blockade einer Innenstadtentwicklung steckt.

Ältere Mitbürger führen immer die Diskussionen rund um die Schließung des Rondeels an. Auch damals fürchteten die Kaufleute, dass ohne die Straße vor den Geschäften die Innenstadt unattraktiv würde. Ich glaube, niemand will heute wieder die alte Bundesstraße durch die Innenstadt führen.

Sollte der Bürgerentscheid erfolgreich sein, wird für mindestens zwei Jahre jede verkehrliche Umgestaltung der Innenstadt unmöglich. Angesichts des rasenden Wandels der Verkehrsträger hin zu E-Bikes, Lastenrädern und E-Scootern für die kurzen Strecken, die Ahrensburg zum Glück reichlich hat, wäre das tragisch!

Niemand in der Politik hatte vor, die Ahrensburger Innenstadt für PKW zu sperren. Das ginge schon allein nicht, weil einige hundert private Stellplätze sich in dem Bereich befinden. Gut wäre aber, wenn wir dem Wunsch der Menschen nach mehr Qualität beim Aufenthalt entsprechen könnten. Die wirklich radikale Forderung der Kaufleute ist uns deshalb völlig unverständlich.

Es bleibt ein weiterer Aspekt, der sehr handfest ist: Ahrensburg bekommt aus Landesmitteln erhebliche Beträge für die Instandhaltung und Renovierung des Innenstadtbereichs. Ein zweijähriger Stopp wird die Stadt wahrscheinlich Millionen an Fördermitteln, die nicht abgerufen werden können, kosten. Das wäre eine Dummheit sondergleichen, da die Stadt selbst diese Mittel nicht aufbringen könnte.

Deshalb bittet die WAB beim Bürgerentscheid mit „Nein“ zu stimmen!

Die Stadt muss handlungsfähig bleiben und die Forderungen der Kaufmannschaft scheinen uns inkonsistent und unüberlegt.

Dr. Detlef Steuer

VonPeter Egan

Politik für Zuhause

Da die große Politik weit weg mit sich selbst beschäftigt ist, möchte ich den Moment nutzen, und für die kleine Politik werben. Eine Wählergemeinschaft wie die WAB ist keine Partei, sondern ein lokaler Zusammenschluss unabhängiger Bürger:innen, die sich einbringen wollen, um das eigene Gemeinwesen im Ehrenamt zu gestalten.

Vor fast exakt 20 Jahren bin ich aus beruflichen Gründen nach Ahrensburg gekommen. Seit letzter Woche nun bin ich Vorsitzender der WAB und spätestens damit hier zuhause. Wer sich lokalpolitisch engagiert, erlebt, neben manchen Fehlschlägen, wie man als Einzelne:r Einfluss auf Entscheidungen nehmen kann. Oft geht es nicht um die großen Dinge, wie Tiefgaragen oder Turnhallen, die als Schlagzeilen verbreitet werden. Von all den Entscheidungen in meinen Ausschüssen der letzten Jahre hat mich der Erhalt der Buswartehäuschen für das Gartenholz am meisten gefreut. Natürlich steht das nicht in der Zeitung, aber für die Lebenswirklichkeit in der Stadt und im Viertel macht es einen Unterschied! Dafür lohnt sich das lokale Engagement und die investierte Zeit.

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VonPeter Egan

Photovoltaik auf öffentlichen Gebäuden

Im letzten WAB-Beitrag vom 14. Juli beschrieb ich den Zielkonflikt zwischen dem Ausbau der Infrastruktur und dem Klimaschutz und habe auf die Fragwürdigkeit des Baus der Tiefgarage hingewiesen. Schon bei der Produktion des benötigten Betons würden sehr große Mengen CO2 freigesetzt. Deswegen freuen wir von der WAB uns, dass wir mit CDU und Grünen nun beschlossen haben, aus vielfältigen Gründen auf die Tiefgarage zu verzichten.

Dies gibt uns den finanziellen Spielraum, forciert in die Produktion von grünem Strom durch Photovoltaik auf den Dächern der öffentlichen Gebäude zu investieren. Die Stadt verbraucht pro Jahr 2,5 Millionen kWh Strom in Schulen, Kitas, Rathaus und so weiter. Ziel ist es, diesen Strom zukünftig selber zu produzieren, also auf unseren Dächern insgesamt so viel Strom zu erzeugen, wie wir in den Gebäuden verbrauchen. Das ist keine Utopie, sondern kann geschafft werden, wenn die Politik die Ressourcen zur Verfügung stellt.

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VonPeter Egan

Klimaschutz bei öffentlichen Investitionen

Der Klimaschutz durch Reduzierung des Ausstoßes von Treibhausgasen wird Teil unseres Alltags. Elektroantrieb, Photovoltaik und bessere Wärmedämmung helfen uns, aber wir merken auch, wie zäh das Rennen wird, wenn es um die Änderung unseres energieintensiven Alltags geht.  Wir haben Ansprüche an unsere Lebensqualität, unsere Mobilität und an öffentliche Infrastruktur, die oft im Konflikt mit den Klimazielen stehen.

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